Gründe fürs Häkeln

Langsam wird es Herbst- Zeit für Handschuhe, Schals und Mützen. Perfekt um mit dem Häkeln zu beginnen.

Falls ihr noch einen Ansporn braucht um die Häkelnadel zu schwingen, habe ich euch heute ein paar Gründe zusammengesucht um mit dem Häkeln zu beginnen.

Eins vorweg: Häkeln (und Sticken) macht süchtig. Wenn ihr nach diesem Beitrag die Nadel nicht mehr aus der Hand legen könnt und sich immer mehr Wolle und Projekte bei euch ansammeln- ich war nicht schuld.

Es gibt viele Gründe mit dem Häkeln zu beginnen. Ein paar davon haben einen positiven Einfluss auf eure Gesundheit und ein paar andere sind ganz praktischer Natur.

Gehirntraining und Meditation

Warum Häkeln gut für eure Gesundheit ist, habe ich hier und hier schon einmal genauer ausgeführt. Da diese positiven Effekte aber unbedingt in diese Liste gehören, will ich hier das Wichtigste nochmal für euch zusammenfassen.

Häkeln hält das Gehirn auf Trapp- nicht nur bei komplexen Mustern oder Projekten. Schon einfache Zählprojekte halten das Gehirn auf trapp. Wenn Auswendiglernen Krafttraining fürs Hirn ist, dann ist Häkeln Yoga. Man fühlt sich danach nicht total angestrengt und ausgelaugt, aber ist dennoch permanent gefordert.

Hinzu kommt, dass die Hände beschäftigt sind. Wenn ihr euch also das Rauchen abgewöhnen wollt, oder sonst eine schlechte Gewohnheit habt, könnt ihr euch mit Häkeln und Handarbeiten davon ablenken.

Durch all diese Eigenschaften hat häkeln psychisch und physisch einen positiven Einfluss.

Individualismus

Mode ist günstig, Mode ist ein Massenprodukt- aber die Wahrscheinlichkeit, dass man jemand anderen mit genau diesem Stück trifft ist bei gekauften Sachen einfach sehr hoch. Mit selbstgemachten Stücken passiert das einfach nicht. Zudem könnt ihr mit handgemachten Sachen auch dann euren eigenen Stil ausleben, wenn der gerade einmal nicht Mainstream ist.

Nachhaltigkeit

Selbstgemachte Produkte sind langlebiger, da sie einerseits qualitativ hochwertiger gearbeitet sind und ihnen andererseits mehr Wert beigemessen wird als einem gekauften Stück. Mit jedem selbstgemachten Kleidungsstück, welches nicht zu schlechten Bedingungen hergestellt wurde oder nach zwei Mal tragen entsorgt wird, handelt ihr nachhaltig.

Zusammenhalt und Gemeinschaft

Häkeln und Handarbeiten kann man zwar auch zuhause- aber es gibt so viele Möglichkeiten mit anderen in Kontakt zu treten. Ob nun live und von Angesicht zu Angesicht, etwa im Stricktreff, oder Digital, wie in einer der zahlreichen Facebookgruppen.

Günstig

Ich predige gerne mal, dass hochwertige Produkte und hochwertiges Material den Spaß am Handarbeiten vergrößern und stehe auch dahinter, dass tierleidfreie und nachhaltige Garne die bessere Wahl sind. Aber diese Qualität kann höhere Kosten verursachen. Wer nicht so gute finanzielle Möglichkeiten hat, kann auch auf günstigere Alternativen ausweichen. Somit ist Häkeln ein Hobby, das auch mit wenig finanziellem Einsatz begonnen werden kann und trotzdem ein tolles Endprodukt hervorbringt.

Häkeln macht Freude

Es gibt noch so viele individuelle Gründe mit dem Häkeln zu beginnen, aber der wichtigste ist wohl, dass es einfach Freude macht- Freude etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen, Freude etwas selbstgemachtes zu tragen und die Freude es zu verschenken.

Und jetzt- wie geht’s weiter?

Wenn euch die Lust gepackt hat und ihr euch nun entschieden habt, dem Häkeln doch mal eine Chance zu geben, dann schaut doch mal bei Ars Textura vorbei, sie hat einen Anfänger Guide veröffentlicht. Alternativ findet ihr auch hier eine einfache Anleitung für einen Loopschal mit einfachen Video-Tutorials.

Was hat euch motiviert mit dem Häkeln (oder Stricken) zu beginnen?

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