[Bei mit * gekennzeichneten Links handelt es sich um Werbelinks] Ich bin ein kleiner Planer-Freak und wer schon einmal einen Blick in meinen Kalender werfen durfte, weiß, dass ich mit „Kleiner Planer-Freak“ eigentlich riesiger Monk meine… Ich habe seit Jahren einen treuen Ringbuchplaner in A5, in dem ich über die meisten Bereiche meines Lebens versuche den Überblick zu behalten. Auch eine Sektion für meinen Blog gibt es. Allerdings ist diese in den letzten Jahren immer mehr gewachsen. Jetzt wurde es endlich Zeit für ein extra Häkeljournal.

Mein Häkeljournal- mein Handarbeitsplaner

Die vergangenen Wochen habe ich auch genutzt um ein bisschen umzustrukturieren. Neben den Projektnotizen, denen ich endlich eine ordentliche Form verpassen konnte, habe ich auch meinen Kalender etwas verschlankt. Alles was nicht mit der Organisation des Blogs zu tun hatte, wanderte in ein neues Ringbuch.

Nachdem ich die ersten Einblicke ins Buch gegeben habe, wollten viele von euch noch mehr darüber wissen. Darum habe ich den Beitrag ein bisschen umfassender gestaltet.

Mein Häkeljournal- das kommt rein

Der Planer ist ein einfaches Ringbuch. Beim Kauf habe ich darauf geachtet, dass die Ringe identisch zu meinem bisher verwendeten System sind. So kann ich die Blätter untereinander tauschen. Das ist besonders praktisch für Anleitungsmitschriebe, die ich nicht mehr täglich dabei haben muss.Überhaupt finde ich Ringplaner für mich deutlich besser als fest gebundene Notizbücher.Mein neues Notizbuch ist ein relativ günstiges Modell geworden. Gefunden habe ich es via Amazon*.

Ich möchte damit nicht nur meine Projekte etwas besser strukturieren, sondern mich auch ein bisschen kreativ betätigen. Ich bin ein riesiger Fan von BulletJournals, habe meinen Kalender aber immer sehr schlicht gehalten. Dort ist es mir nämlich wichtig alles schnell und auf einen Blick zu sehen. Das muss ich bei meinem Häkeljournal nicht unbedingt. Gerade die Mixed Media Seiten geben mir hier ein bisschen Spielraum.

Handarbeits-Journal- einfaches Ringbuch für Projektnotizen

Ich hatte noch einige alte Divider von meinem Kalender übrig. Diese unterteilen nun die einzelnen Abschnitte. Ob ich am Ende wirklich so viele Unterteilungen brauche, weiß ich noch nicht. Bisher nehmen sie jedenfalls keinen Platz weg und dürfen bleiben.

Häkeljournal

Diese Divider sind aus Scrapbookpaper selbst ausgeschnitten und anschließend laminiert. Ich finde sie passen gut zum Planer. Zudem brauche ich diese Struktur um mich schnell zurecht zu finden. Um noch weiter zu Unterteilen habe ich kleine Seitenmarkierungen angebracht, die mir via Icons einen Hinweis geben, was sich auf der Seite verbirgt. Dieses System verwende ich schon lange in meinem normalen Kalener, daher bin ich es bereits gewohnt.

Häkeljournal organisation

Projektseiten

Diese Seiten sind eine Neuheit für mich. Normalerweise müssen meine Notizbücher nämlich linear und gerade aufgebaut sein. Allerdings wollte ich schon immer ein MixedMedia Notizbuch.Ich muss dagen, bis hierher gefällt es mit eigentlich ganz gut. Es ist toll alles im Blick zu haben, was ein bestimmtes Projekt betrifft- von einer Maschen(bild)probe bis hin zum Musterraport oder der Skizze.

MixedMedia Seiten im Handarbeitsjournal

Aber vermutlich wird mir das ganz gut tun, mal von meiner strengen und perfektionsliebenden Stuktur abzuweichen. Die Maschenproben habe ich übrigens mit einigen Tropfen Holzleim eingeklebt. Das hält super und greift das Papier nicht zu sehr an.

Handarbeitsnotizbuch

Tracker

Die Idee der Bulletjournals, bestimte Dinge zu tracken finde ich ganz cool. Darum wollte ich einige Seiten extra nutzen um eine Übersicht über meine aktuellen Projekte, sowie eine Liste für meinen Stash anzulegen.

BulletJournal

Hier seht ihr aber ziemlich gut, was ich mit sehr minimalistischen Strukturen meine. Alle Projektseiten sind aktuell noch sehr puristisch gehalten. Ganz über meinen eigenen Schatten springen kann ich noch nicht wirklich.

Notizbuch

Anleitungsmitschriebe und gekaufte Anleitungen

Natürlich dürfen keinesfalls Anleitungen in meinem Planer fehlen. Die meisten schreibe ich zwar selbst, aber die paar wenigen, die ich von anderen Designern habe, finden dort auch ihren Platz. Aber auch meine bereits digitalisierten Mitschriebe von Bloganleitungen sollen hier zukünftig abgeheftet sein.

MoodBoards und Inspirationen

Mit dem Einzug meines Planers habe ich meine Zeitschriften nochmal durchgemister und wirklich nur die Seiten behalten, die mich angesprochen haben oder inspirieren. So reduziere ich Krempel in meiner Wohnung und habe alles an einem Platz.

Weitere Ideen für eine Häkeljournal

Nutzt ihr bereits einen Handarbeitsplaner? Falls ihr euch noch unsicher seid, weil ihr nicht wisst, was ihr alles darin unterbringen sollt, dann kommen hier noch ein paar Anregungen.

Übersichten und Umrechnungstabellen

Ein Journal ist genau der richtige Ort für Umrechnungstabellen für Garngewichte oder Nadelgrößen. Aber auch Symboltabellen oder Illustrationen für bestimmte Techniken sind darin gut aufgehoben.

Listen mit Umrechnung für dein Handarbeitsjournal

To-Do Listen für aktuelle Projekte

Verliert ihr manchmal aus dem Blick, was ihr alles bereits fertig gemacht habt? Da kann eine Übersicht helfen. Ich habe für mich ein einfaches, grafisches Format ausgewählt.

Falls ihr nicht nur ganze Projekte dokumentieren möchtet, sondern eines eurer WiPs aus mehreren Teilen besteht, konnt ihr auch diese Auflisten und abhaken, wenn ihr diese fertig habt. So behaltet ihr den Überblick, wie weit hr z.B. schon bei Decken gekommen seid.

Projekt Tracker

Maßtabellen

Wenn ihr öfter Kleidungsstücke häkelt oder strickt, kann es Sinn machen, sich einmal sauber zu vermessen und die Notizen dann abzuheften (nicht so wie ich, die sich für jedes Mittelalterkleid neu vermessen darf,…). Auch hierfür ist im Planer ausreichen Platz

Farb- und Produktproben/ Stash-Übersicht

Wenn ihr einen überschaubaren Stash habt (nicht so wie ich) könnt ihr je ein kleines Stück eueres Garns im Planer abheften. So habt ihr euren Stash-Status quasi immer da, wo euer Planer ist.

Journal

Ich werde den Planer in den nächsten Wochen sicher noch weiter füllen und euch von Zeit zu Zeit mal einen kleinen Einblick geben.

Habt ihr einen Planer, ein Journal oder eine lose Sammlung von Handarbeitsnotizen? Wäre so ein Planer auch für euch eine Idee, oder habt ihr ein anderes System, dass für euch gut funktioniert?

Mein Häkeljournal- so behalte ich die Übersicht über meine Projekte
Mein Häkeljournal- so behalte ich die Übersicht über meine Projekte

1 Comment on Häkeljournal- mein Handarbeitsplaner

  1. Oh, der sieht so schön aus! Bei mir fliegen die Zettel herum. Mein Stash ist bei Ravelry eingepflegt und meine fertigen Projekte finde ich da auch. Aber alles andere – Projektnotizen, egal ob selber entworfen oder von Designern – kann ich nicht in einem Buch sammeln, weil ich immer 6 – 12 Projekte auf den Nadeln habe. Und zusätzlich in einem Planer einzutragen, was ich auf die Zettel schreibe, ist mir zu aufwändig…
    Herzliche Grüße,Corali

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